Wohnmobil Auto Abos im Preisvergleich
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Preisentwicklung für Wohnmobil Auto Abos
Die folgende Grafik visualisiert den aktuellen Preisverlauf für Wohnmobil Auto Abos im Zeitverlauf. Der Wert wird als Durchschnittspreis über alle auf abofahren.de gelisteten Anbieter berechnet, um dir eine objektive Marktübersicht zu bieten.
Häufige Fragen
Wohnmobil im Auto Abo — gibt es das?
Ja. Lange gab es nur die Wahl zwischen Kaufen und tageweise Mieten. Inzwischen bieten mehrere Anbieter ein echtes Camper Abo an: eine Monatsrate, in der Versicherung, Steuer, Wartung und Reifen stecken, mit Laufzeiten ab drei Monaten.
Was es nicht gibt, ist ein Wohnmobil bei den klassischen Auto Abo Anbietern. Die konzentrieren sich auf Pkw — vom Kleinwagen bis zum SUV. Wohnmobile laufen über spezialisierte Anbieter, und die stehen deshalb noch nicht in unserem Preisvergleich.
Inhaltsverzeichnis
Anbieter mit Wohnmobil- und Camper-Abo
roadsurfer
Der bekannteste Anbieter für das Camper Abo. Du wählst 3, 6 oder 12 Monate und zahlst eine Monatsrate, in der Haftpflicht, Teil- und Vollkasko, Wartung, Verschleißreparaturen, Kfz-Steuer sowie Reifenwechsel und Winterreifeneinlagerung enthalten sind. Tanken zahlst du selbst.
Die Preise gliedern sich nach Fahrzeugtyp: Campervans starten bei rund 800 Euro im Monat, Kastenwagen bei gut 1.000 Euro, ausgebaute Wohnmobile mit Nasszelle, WC und Warmwasser bei etwa 1.150 Euro. Nach oben geht es bis knapp 2.000 Euro für Offroad-Modelle. Stationen gibt es in Deutschland und der Schweiz.
Ein Hinweis: Ob eine einmalige Startgebühr anfällt, steht nicht auf der Angebotsseite, sondern in den Vertragsbedingungen. Frag das vor der Buchung ab — bei diesen Monatsraten macht ein dreistelliger Einmalbetrag den Vergleich nicht kaputt, aber du solltest ihn kennen. Zum Angebot: roadsurfer Camper Abo.
Camplust und Vantopia
Zwei kleinere Anbieter mit demselben Grundgedanken, aber ganz unterschiedlich zugeschnitten.
Vantopia nennt es Langzeitmiete und fängt schon bei 30 Tagen an. Alle Kilometer sind europaweit inklusive — bei einer langen Tour ist das der entscheidende Unterschied, weil Mehrkilometer sonst richtig ins Geld gehen. Bezahlt wird das über den Preis: Der VW Bus startet bei rund 1.500 Euro im Monat, das Wohnmobil bei etwa 2.300, jeweils in der Nebensaison ab vier Monaten. Es gibt genau zwei Stationen, Hamburg und München.
Camplust sitzt in Celle bei Hannover und führt neben der Tagesmiete ein eigenes Camper Abo. Die Abo-Konditionen stehen nicht öffentlich auf der Seite, du musst sie erfragen. Für kürzere Zeiträume staffelt Camplust stattdessen die Tagesmiete: 15 Prozent Nachlass ab 21 Nächten, 25 Prozent ab 28.
Beide haben deutlich weniger Stationen als roadsurfer. Prüf also zuerst, ob überhaupt eine in erreichbarer Nähe liegt — bei einem Wohnmobil ist die Abholfahrt kein Nebenschauplatz.
FAAREN
FAAREN ist ein Marktplatz und bündelt die Bestände vieler Autohäuser. Darunter sind gelegentlich auch Wohnmobile — etwa über den angeschlossenen Händler Intercaravaning. Das Angebot schwankt, weil es davon abhängt, welches Autohaus gerade was einstellt. Wenn du flexibel bist, lohnt der Blick trotzdem.
Camper-Vans im Auto Abo
Am nächsten ans Wohnmobil kommt der VW California — mit Aufstelldach, Küchenzeile und Schlafplätzen für zwei. Der taucht bei einzelnen klassischen Anbietern auf. Über unsere Auto Abo Suche siehst du, ob gerade einer verfügbar ist.
Eine Stufe darunter liegen VW Caddy und VW T7 Multivan. Das sind keine Camper, aber eine brauchbare Basis für Dachzelt oder Campingbox. Wer nur ein paar Wochenenden im Jahr campt, fährt damit deutlich günstiger als mit einem Wohnmobil-Abo.
Wenn kein Abo passt: lokale Vermieter
Für ein paar Wochen im Sommer ist ein Abo über drei Monate die falsche Vertragsform. Dann lohnt der örtliche Caravan-Händler. Fast jede Region hat einen, der neben Verkauf und Werkstatt auch vermietet — bei uns in der Gegend zum Beispiel Caravan & Reisemobile Böhm in Elstra, der Caravans und Reisemobile verleiht.
Solche Betriebe stellen ihre Preise selten ins Netz. Ein Anruf bringt dich schneller weiter als eine Stunde Suchen. Dafür bekommst du Fahrzeuge, die vor Ort gewartet werden, und im Schadensfall jemanden, den du besuchen kannst, statt einer Hotline.
Wohnmobil von privat mieten — was du prüfen musst
Auf Kleinanzeigen und Camper-Sharing-Portalen findest du viele private Wohnmobile, oft spürbar günstiger. Der Haken liegt nicht beim Preis, sondern bei der Versicherung.
Wer sein Fahrzeug gegen Geld an wechselnde Fahrer vermietet, braucht eine Selbstfahrervermietversicherung. Eine normale Kfz-Versicherung reicht dafür nicht aus. Fehlt sie, kann im Schadensfall der Kaskoschutz entfallen — und das trifft am Ende auch dich als Mieter. Der ADAC hat die Fallstricke der privaten Vermietung zusammengestellt.
Die eine Frage, die du stellen solltest, lautet also: Ist das Fahrzeug für die Vermietung versichert? Kommt darauf keine klare Antwort, lass es. Vermietportale mit eigener Versicherungslösung nehmen dir diese Prüfung ab, sind dafür teurer als ein Direktdeal.
Kaufen, mieten oder abonnieren?
Die drei Wege unterscheiden sich weniger im Preis als darin, wann das Geld fließt und wer das Risiko trägt.
Kaufen. Du zahlst einmal viel und danach dauerhaft weiter. Versicherung, Steuer, TÜV, Wartung und Reparaturen laufen das ganze Jahr, egal ob du fährst. Dazu kommt der Stellplatz. Dafür gehört das Fahrzeug dir, du kannst es einrichten, und du musst nichts buchen.
Kurzzeitmiete. Du zahlst nur die Tage, an denen du unterwegs bist. Pro Tag ist das die teuerste Variante, über ein Jahr gerechnet oft die günstigste — vorausgesetzt, du fährst wirklich nur ein paar Wochen.
Abo. Die Mischform: feste Monatsrate, alle laufenden Kosten drin, Bindung ab drei Monaten. Sinnvoll, wenn du eine längere Zeit am Stück unterwegs bist — Elternzeit, Sabbatical, ein Sommer auf Achse. Für vier Wochen Urlaub ist es die falsche Vertragsform.
Was wir selbst gemerkt haben
Wir fahren einen Adria 552 PK, einen Wohnwagen mit drei Stockbetten. Gekauft, nicht gemietet.
Was für den Kauf spricht, hat uns positiv überrascht: Ein Wohnwagen ist wenig Technik. Kein Motor, keine Bordelektronik, die ausfallen kann. Bei uns ist bis heute nichts kaputtgegangen. Nachgerüstet haben wir einen Mover und eine Solaranlage — beides freiwillig, nicht wegen eines Defekts.
Der Haken ist nicht das Fahrzeug, sondern der Platz, und zwar zweimal.
Zu Hause steht das Ding die meiste Zeit herum und will trotzdem irgendwo stehen. Wer keinen eigenen Hof hat, mietet einen Stellplatz und zahlt fürs Nichtstun.
Unterwegs kommt das Gespann dazu. Mit Anhänger darfst du nicht einfach auf einem normalen Parkplatz übernachten. Wir sind viel mit park4night unterwegs und finden fast immer etwas — aber wir suchen länger als jemand im Wohnmobil, sobald wir nicht auf einen Campingplatz wollen.
Was für das eigene Fahrzeug spricht, lässt sich schlecht in Euro fassen: Es fühlt sich mehr nach Zuhause an als etwas Gemietetes. Die eigenen Sachen bleiben drin, man räumt nicht jedes Mal neu ein. Das ist ein echter Vorteil, und ich rede ihn niemandem aus.
Unsere Faustregel: Kaufen lohnt sich ab vier bis fünf Reisen im Jahr. Darunter steht das Fahrzeug nur herum und kostet Geld — dann ist Mieten günstiger, auch wenn der Tagespreis im ersten Moment hoch aussieht.
Und ein Fall, für den das Abo wie gemacht ist: die Elternzeit. Ein paar Monate am Stück unterwegs, ein Roadtrip ohne festes Rückreisedatum — dafür passt die Vertragslänge genau. Kaufen wäre Unsinn, tageweise mieten zu teuer.
Für wen lohnt sich was?
| Bedarf | Passende Lösung |
|---|---|
| Ein paar Wochenenden im Jahr | Camper-Van im Auto Abo oder Transporter mit Campingbox |
| 2–4 Wochen Sommerurlaub | Lokaler Vermieter oder Wochenmiete |
| Elternzeit, Sabbatical, langer Roadtrip | Camper Abo bei roadsurfer, Camplust oder Vantopia |
| Vier bis fünf Reisen im Jahr oder mehr | Kauf rechnen — darunter steht das Fahrzeug nur herum |
| Nur Platz zum Schlafen nötig | Van im Abo, Details unter Auto Abo Camping |
Fazit
Ein Wohnmobil-Abo gibt es, aber nicht bei den klassischen Auto-Abo-Anbietern. Für die meisten führt der Weg zu roadsurfer: das größte Stationsnetz und die einzige Auswahl, die vom Campervan bis zum ausgebauten Wohnmobil reicht. Vantopia lohnt nur, wenn du nahe Hamburg oder München wohnst und wirklich viele Kilometer fährst — die sind dort inklusive, dafür startet der VW Bus bei rund 1.500 statt 800 Euro. Camplust kommt in Frage, wenn du in der Gegend von Celle wohnst; die Abo-Preise musst du dort erfragen.
Für kürzere Zeiträume ist das Abo die falsche Vertragsform. Dann ist der örtliche Vermieter meist günstiger und unkomplizierter. Und wenn du nur gelegentlich campst, reicht oft ein Camper-Van oder ein Van im Auto Abo mit Dachzelt.